Einfache Datensicherung

Externe Festplatte verwenden

Zur Vermeidung von Datenverlust durch den Ausfall einer internen Festplatte oder unbeabsichtigtes Löschen kann eine externe Festplatte als Backup-Medium (Wiederherstellung der Daten oder Photos) eingesetzt werden. Die gängigen Betriebssysteme können von Haus aus kontinuierliche Backups anlegen: bei Windows heisst die Funktion Dateiversionsverlauf. 

Für die meisten Benutzer genügt eine externe Festplatte als Backup-Medium, da Datenverlust nur im (relativ unwahrscheinlichen) Fall von gleichzeitigem Versagen der internen und externen Festplatte auftreten würde. Leider machen die meisten Hersteller keine Angaben über das verbaute Festplatten-Modell, so dass man sich bei der Auswahl am ehesten an den eingeräumten Garantiezeiten orientieren kann. 

Eine externe Festplatte ist ein Speicherlaufwerk, das über eine externe Schnittstelle wie USB, Firewire, eSATA oder Thunderbolt mit einem Computer verbunden und außerhalb des Rechnergehäuses betrieben wird. Die Festplatte ermöglicht die externe Ablage von Daten und ist beispielsweise für Datensicherungen einsetzbar.

Eine externe Festplatte ist über eine Schnittstelle wie USB, Firewire, eSATA oder Thunderbolt mit dem Computer verbunden und wird im Gegensatz zu einer internen Festplatte nicht innerhalb des Rechnergehäuses, sondern außerhalb betrieben. Was die Speichertechnik angeht, unterscheiden sich interne und externe Festplatten nicht. In der Regel handelt es sich um ein Hard Disk Drive (HDD) mit rotierenden Scheiben und Schreib-/Leseköpfen.


Prinzipiell kann eine externe Festplatte auch ein Solid State Drive (SSD) sein, das Daten mithilfe von Halbleiterspeichern ablegt. Aufgrund der niedrigeren Preise und höheren Speicherkapazität dominieren allerdings HDDs den Markt für externe Festplatten.

Einsetzbar sind die externen Festplatten zur externen Speicherung von Daten oder für Datensicherungen. Die Geräte lassen sich aufgrund ihrer geringen Größe leicht transportieren und sind unabhängig vom Standort des Rechners lagerbar. Die Festplattentechnik wird von einem robusten Gehäuse geschützt.

Unterscheidungsmerkmale externer Festplatten


Externe Festplatten lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind:

  • verwendete Technik: SSD oder HDD,
  • 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten,
  • verwendete Schnittstellentechnik (USB, Firewire, eSATA, Thunderbolt etc.),
  • externes Netzteil notwendig,
  • Speicherkapazität.
Abhängig vom Durchmesser der verwendeten rotierenden Magnetscheiben, ob 2,5- oder 3,5-Zoll, haben die externen Festplatten eine bestimmte Größe. 3,5-Zoll- Festplatten sind größer und schwerer, erzielen aber höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Zudem sind größere Festplatten mit höherer Speicherkapazität verfügbar.
2,5-Zoll-Festplatten lassen sich oft über die Datenschnittstelle mit der für den Betrieb benötigten elektrischen Energie versorgen. 

Für 3,5-Zoll-Festplatten ist in der Regel ein zusätzliches externes Netzteil notwendig.



Anschlussmöglichkeiten der externen Festplatten

Sehr häufig werden USB-Schnittstellen zum Anschluss externer Festplatten genutzt. Je nach USB-Variante (2.0, 3.0, 3.1 oder 3.2) werden bestimmte Datentransferraten erreicht. Bei USB 3.0 liegt die erreichbare Datenrate in einem Bereich von circa 450 Megabyte pro Sekunde. Weitere gebräuchliche Schnittstellen sind Firewire und Thunderbolt.


Alle drei Schnittstellen bieten die Möglichkeit, die angeschlossenen Geräte gleichzeitig mit elektrischer Energie zu versorgen. Meistens brauchen Sie nur zwei Schnittstellen wie HDMI oder USB.


Eine weitere Schnittstelle für externe Festplatten ist eSATA. Mit eSATA arbeitet eine externe Festplatte ähnlich schnell wie eine interne per SATA verbundene Festplatte. Prinzipiell existieren auch externe Festplattenlösungen, die über LAN oder WLAN mit einem Rechner verbunden werden. Diese Lösungen fallen jedoch nicht unter den Begriff externe Festplatten, da es sich um NAS-Geräte (Network Attached Storage) handelt. Auch wenn sich die Übertragungsraten von externer und interner Festplatte kaum unterscheiden, empfehlen wir, das Betriebssystem und häufig genutzte Programme und Dateien auf der internen Platte zu speichern und die externe Festplatte für seltener benutzte Daten, wie zum Beispiel die Mediensammlung, zu verwenden. Bei einer solchen Aufteilung kann man die zusätzliche Festplatte abschalten, wenn kein Zugriff auf die darauf gespeicherten Dateien erforderlich ist.

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